Interview GL Kompakt / Express

Prof. Dr. Rainer Schmitz über Übergewicht und easylife

„Es ist fünf vor zwölf“

Jeder zweite Deutsche hat Übergewicht, sagt die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht bei Männern sogar von 67 Prozent. Nicht wenige von ihnen geben sich selbstbewusst und klagen darüber, dass sie bloß Opfer eines Schlankheitswahns seien. Haben sie recht?

Natürlich gibt es absurde Auswüchse im Geschäft mit der Schönheit. Aber die dürfen nicht als Ausrede gelten. Und erst recht nicht dürfen sie den Blick verstellen auf ein gesundheitliches Problem von gigantischen Ausmaßen. Denn darum geht es beim Übergewicht, das sich immer häufiger zu einer Fettleibigkeit entwickelt, aus der fast zwangsläufig Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Gicht oder Arteriosklerose entstehen. Unter dem Strich verkürzt das komplexe Krankheitsbild der Adipositas nicht nur erheblich die Lebenszeit, sondern erfordert eine intensive medizinische Betreuung, die der Volkswirtschaft unvorstellbare Summen kostet.

Die Betroffenen schaufeln sich also mit dem Besteck ihr eigenes Grab. Was ist dagegen zu tun?

Dringend erforderlich wäre eine medizinische Ernährungsberatung als Prävention. Aber genau die passiert nicht. Das System ermöglicht zwar enorm teure Lebertransplantationen bei Suchtpatienten oder aufwändige Untersuchungsleistungen, doch die allseits geforderte „sprechende Medizin“ wird nicht bezahlt und bleibt darum aus. Speziell mit Blick auf die nahe Zukunft ist diese Fehlsteuerung schwer verständlich. Aber es gibt einen Therapieanbieter, dessen Ansatz sich stark an diesem kommunikativen Bedarf orientiert – auch wenn bei seinen Kunden das Kind sozusagen schon in den Brunnen gefallen ist. Es handelt sich um die Institute von easylife.

Was hat denn easylife, was andere Diätanbieter nicht haben?

Ein ausgewogenes und medizinisch verbrieftes Konzept. Und genau deswegen so großen Erfolg bei seinen Teilnehmern. easylife verspricht Übergewichtigen nicht das Blaue vom Himmel, sondern gibt ihnen ein glasklares Know-how an die Hand, mit dem sie schnell und nachhaltig abnehmen können. Die Menschen lernen endlich ihren Körper und seine wahren Bedürfnisse kennen und erfahren, wie sie mit einer ausgewogenen Ernährung ihren Stoffwechsel dauerhaft aktivieren und so Fett verbrennen können ohne zu hungern. Außerdem erzieht easylife seine Kunden regelrecht zu neuen gesunden Verhaltensweisen.

Erziehung klingt ein wenig schulmeisterlich, oder? Zumal in den Ohren einer Klientel, die das Alter erreicht hat, in dem der Stoffwechsel nachlässt...

Richtig ist, dass der Metabolismus, also der Stoffwechsel im Alter träger wird. Aber falsch ist, dass easylife irgendwie freudlos oder autoritär aufträte. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur die täglich neuen Gewichtsabnahmen motivieren, sondern auch die Gespräche mit anderen Therapieteilnehmern und die umfangreiche medizinische Betreuung, die keinen alleinlässt. Ständig werden Daten abgefragt, Tipps gegeben, Rezepte ausgetauscht und die ernährungsphysiologischen Kenntnisse erweitert. easylife befindet sich im permanenten Austausch mit seinen Kunden und hält sie so auf charmante Weise bei der Stange. Die Kommunikation ist ein ganz entscheidender Faktor für die Erfolge des Instituts.

easylife arbeitet also sozusagen ganzheitlich?

Das könnte man so sagen. easylife kümmert sich um alle Aspekte rund um die Ernährungskompetenz seiner Klientel und verliert dabei nie deren individuellen Alltag aus dem Auge. Andere Therapien sind da oft viel zu einseitig. Zum Beispiel solche, die ausschließlich auf Sport setzen – und nicht bedenken, dass eine Frau mit zwei bis drei Zentnern Körpergewicht sich beim Joggen nur die Gelenke ruiniert.

Es ist der Geist, der sich den Körper baut, sagte Friedrich Schiller. Wenn man Ihnen zuhört, hat man den Eindruck, der Satz sei wahrer denn je.

Essen beginnt im Kopf, das ist ganz meine Meinung. Und der ist in unserer Konsumgesellschaft besonders gefordert, wenn es um die richtige Ernährung geht. easylife macht den Kopf wieder klar und zeigt, dass man auch genießen kann, ohne sich zugrunde zu richten. Das muss dringend verstanden werden. Denn ganz ehrlich: Es ist fünf vor zwölf.

Prof. Dr. med. Rainer Schmitz ist Chirurg und arbeitete 18 Jahre lang als Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach. Als qualifizierter medizinischer Sachverständiger leitet er heute das „Institut für Chirurgische Begutachtung“.